Einmalig: ich hatte andere Optionen: als Mutter habe auf Grund von Rahmenbedingungen wie örtlicher Nähe und Arbeitszeit manche Stelle absagen müssen, weil es mit Kinderbetreuung nicht umsetzbar gewesen wäre. Die Karriereperspektive und der Wunsch nach einer sinnvollen Tätigkeit schien an dem Rahmen der Kinderbetreuung vs Arbeitszeit zu scheitern. Nun hatte ich einige Unternehmen kennengelernt und Angebote auf dem Tisch, die für mich realistisch schienen: der Besuch bei der Integrium sollte nur noch "mitgenommen" werden. Doch direkt nach dem Gespräch habe ich alle anderen Angebote abgesagt. Ich war wie verliebt. Warum? Weil es kein Interview mit Frage-Antwort-Spiel war, sondern wir konstruktiv und kontrovers diskutiert hatten, weil ich hier Menschen kennengelernt hatte, für die Sinn und Sinnhaftigkeit mehr zählte als Ego und Hierarchie. Diese Wahrnehmung hat sich als ganz richtig herausgestellt: ich stehe jeden Montag gerne auf, weil ich mich freue, bei einem Arbeitgeber zu sein, wo ich "ganz ich seinen darf", wo ich für meine Stärken geschätzt werden und meine Schwächen nicht überbewertet werden, sondern ich als ganzheitliches Wesen anerkannt werde. Eine Stelle in welcher ich kreativ mit viel Autonomie mein Aufgaben Spektrum gestallten darf, unter Kollegen sein darf, mit denen ich mich fabelhaft ergänze, der Tätigkeit nachgehe, die ich mir wünsche. Besonders schätze ich auch, dass wir hier jeden Tag zusammen lachen! Egal welche Herausforderung der Alltag mit sich bringt, es gibt jeden Tag positive Erlebnisse.
Interview questions [1]
Question 1
Ich kann das nicht pauschalisieren. Wir haben uns offen, wie unter Freunden oder langjährigen Kollegen, über Vorstellungen für die Zukunft meines Aufgabenbereichs ausgetauscht. Es war eben kein Frage- Antwort-Spiel, sondern ein konstruktiver Austausch.